Mittwoch, November 08, 2006

Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr - die Dritte!

Wir hatten Herrn Jungesbluth gebeten, sich zu vergewissern, dass heute die Spachtler ihre Arbeit auch tatsächlich beginnen. Bis mittags hatten wir nichts gehört und Martin ist dann doch in der Mittagspause zur Baustelle gehetzt. Und? Im Haus arbeitete niemand, aber dafür am Haus.
Der Tiefbauer war bei der Arbeit und entfernte das Recyclingmaterial. Eine Terassenseite war bereits wieder dicht und geschottert.

Wegen der Arbeiten im Haus nahm ich Kontakt mit Herrn Jungesbluth auf. Der nahm das erstaunt zur Kenntnis und wollte sich kümmern. Ergebnis: die Spachtler spachteln morgen vor und am Montag erfolgt die Feinverspachtelung - wäre doch nett über diese Terminänderung im Vorfeld informiert zu werden. Die Fliesenleger kämen nachmittags und würden sich melden. Taten sie auch. Gegen 17 Uhr wollten sie auf der Bs sein und wir sollten doch jedenfalls vorbeischauen, damit auch alles richtig gemacht würde. Gut, nach der St. Martins Veranstaltung noch mit den Kids zum Haus.

Vor dem Kindergarten habe ich noch kurz an der Bs gehalten... Ich wollte sehen wie die Tiefbauer gearbeitet hatte. Allein die Optik beim Zugehen auf das Grundstück war im Vergleich zu vorher keine Verbesserung. Die Oberfläche bestand auf teilweise platt gewalztem Sand und Sandhügeln und Baggerfurchen... Vor dem Hauseingang versank ich erst mal fast bis zum Knöchel im Sand. Die eine Terassenseite war recht breit geschottert auch über die Seite des Hauses hinaus. Alle anderen Seiten waren mit Sand aufgefüllt. Nun, leider haben wir die Planung der Außenanlagen noch nicht betrieben und es fehlt uns hier jegliches Wissen. Herr Reckord hatte uns am Anfang erklärt, dass da wo gepflastert werden soll eine Schotterschicht erforderlich sei. An der Hauptterasse schlug er 3 m und an der Küchenseite 2 m vor und natürlich die komplette Zufahrt ans Haus bis zum Eingang und vor der kompletten Giebelseite Küche / HWR - damit da die Baufahrzeuge jedenfalls sicher fahren könnten.
Tja, nun schien das anders zu sein...
Ich habe sofort versucht ihn zu erreichen. Leider war besetzt, aber kurze Zeit später rief er sofort zurück! Ich erklärte ihm mein Unverständnis und er versicherte mir, dass er da beim Tiefbauer nachfragen wird und morgen an der Bs vorbeischauen wird und wir das schon geregelt bekämen.
Bisher hat Herr Reckord immer Wort gehalten!

Später der Termin mit dem Fliesenlegern. Ich hatte den Eindruck, dass sie - außer der nicht bemusterten Edelstahlschiene für die Ablage im GästeWC - die natürlich auch nicht mehr angebracht werden kann - was ich auch verstehe - nicht so recht informiert zu sein schienen. Küche haben wir besprochen - müssen sie aber wegen des Überputzten Wandauslasses für die Esse doch lieber mit dem Bauleiter Rücksprache halten...
Was hat Herr Jungesbluth da denn im Vorfeld mitgeteilt oder nicht mitgeteilt....
Dann kam ich auf das Bad zu sprechen...erstaunen..also nach oben...dort war der Kollege damit beschäftigt die sichtbaren Kanten der weißen Fliesen mit einer Fliesenglasur zu bemalen...
Wegen der Bordüren erst mal scheinbares Unverständnis und dann doch eine gewisse Sprachlosigkeit. Die hielt aber nicht lange an, denn dann versuchte mir zu erklären, dass das nicht zu ändern sei oder man mit schwarzer Glasur die Kanten überpinseln könne. Nun, die Fliesen sind antrazhit und nicht schwarz und ich mag da sicher keine schwarzen Kanten. Dann versuchte man es damit, dass ja sicher Raufaser tapeziert würde und der Maler ja die Bordürenkante übertapezieren würde - damit ich diese Kante nie säubern kann, was? Dann kam:
DAS IST BEI VIEBROCKHAUS HALT SO!
Schade, wenn es denn so wäre...
Dann: Wir glasieren dann auch die richtigen Fliesenkanten schwarz.. was aber auch nichts an dem Farbunterschied zur Fliese ändert...
Nachdem sie damit auch nicht punkten konnten zogen sie zum ersten Mal den - meiner Meinung nach notwendigen Weg - in Betracht: weg damit...
Aber erst soll ich mir das mal anschauen mit der Glasur...
Aber sie verfugen die Bordüre dann doch lieber noch nicht...
Grund dafür war sicher der Wille Material zu sparen, denn wie einer der beiden dann äußerte sei es genau hälftig und die Fliesen haben nun mal nur eine glasierte Kante...also schienen sie doch zu wissen, dass da was nicht in Ordnung war...
Ich frage mich nur:
was hat Herr Jungesbluth denen mitgeteilt???
Alles oder gar nichts und was war das Ziel? Das ich mich mit einer Flickarbeit zufrieden gebe, obwohl es besser möglich wäre? Wenn das auch sein Ziel war: Warum bringt er das nicht persönlich rüber oder war es ein eigener Versuch der Fliesenleger?

Ich sehe es auf jeden Fall nicht ein mich mit den - ansonsten ja wirklich netten - Fliesenlegern oder auch anderen Handwerkern über solche Dinge auseinander zu setzen und ihre Anwesenheit zu kontrollieren - deshalb bauen wir ja ein Viebrockhaus und haben einen Bauleiter, oder habe ich da was falsch verstanden???

Zu meiner Email von gestern hat Herr J. auch nichts - außer das er sie erhalten habe und die Versorgungsleitungen ja doch kämen - gesagt...
Man kann sich per Handy so etwas von beschissen verständigen, weil es rauscht und knistert und man merkt doch meist, dass man nie die ungeteilte Aufmerksamkeit erhält...Man selber hat in so einer Situation ja auch nicht unbedingt den Kopf für solche Gespäche frei, denn man arbeitet ja schließlich nebenbei noch und ist gerade beschäftigt...

So langsam bin ich entnervt..........

Comments:
Du stellst gerade eine Sache fest, die jeder feststellt, der baut: egal ob man das "Rundum-Sorglos-Paket" bestellt hat oder nicht: man muss trotzdem aufpassen. Denn kein Mensch ausser Dir hat das 100% Verlangen, dass alles so wird, wie Du willst.

Das liegt einmal daran, dass man das, was man will nicht immer und für alles vollständig kommunizieren und festlegen kann und zweitens daran, dass es eben Dein Geld ist -- nicht das Geld der anderen.

Also, nicht aufregen, sondern mehr Zeit im Terminkalender frei machen. Irgendwann ist jeder Bau mal fertig :-)

Gruß, Hendrik
 
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